Di 29.09.2020: Lesung mit Simone Lappert

Ort: Galerie anixis, Baden

Zeit: 19:30 Uhr

Eintritt: 15.- / 10.-

Simone Lappert liest aus «Der Sprung».

Musik: Martina Berther

Moderation: Halina Hug

Manu, eine junge Frau, steht auf einem Dach und weigert sich herunterzukommen. Die Polizei geht von einem Suizidversuch aus. Doch nicht nur die Stadt steht still: Für verschiedene Menschen, die mit Manu zu tun haben, steht die Zeit still. Sie fallen aus den Routinen ihres Alltags – verlieren den Halt oder stürzen sich in eine nicht mehr für möglich gehaltene Freiheit. Mit Sinnlichkeit, Humor und genauem Hinschauen erzählt Simone Lappert aus den Perspektiven der verschiedenen Figuren vom fragilen Gleichgewicht unserer Gegenwart.

Simone Lappert, geboren 1985 in Aarau, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2014 erschien ihr Debütroman «Wurfschatten», der auf der Shortlist des aspekte-Preises stand. Sie wurde mit dem Wartholz-Preis als beste Newcomerin ausgezeichnet, ist Präsidentin des Internationalen Lyrikfestivals Basel und Schweizer Kuratorin für das Lyrikprojekt «Babelsprech.International». Sie lebt und arbeitet in Basel und Zürich.

Unterstützt vom Aargauer Kuratorium und der Ortsbürgergemeinde Baden

2020-02-27

Lesung im «Bad zum Raben»

Ort: Kurplatz 3, 5400 Baden

Zeit: 19:00 Uhr

Eintritt: Kollekte

Ausserhalb des ordentlichen Programms der Literarischen Gesellschaft Baden und in Kooperation mit dem Historischen Museum Baden laden wir Sie im Rahmen der aktuellen Ausstellung «Badekult» zu einer vergnüglichen Lesung im Bad zum Raben (ehem. Schweizerhof), Kurplatz 3 in Baden ein:

Donnerstagabend, 27. Februar 2020 um 19:00 Uhr (Dauer ca. 1 Stunde)

Die Füsse ins heilend-warme Wasser getaucht oder auch ausserhalb in Badlatschen steckend, erfahren Sie alles, was Sie schon immer wissen wollten, (aber nie zu fragen wagten…), über die ausserordentlich therapeutische Wirkung eines «Kurschattens» – ein Tabu, heiss wie das Thermalwasser!

Kurdirektorin Frau Veronika Plätscherquell und Kurärztin Frau Doktor Agathe Kussmaul freuen sich über Ihr Erscheinen!

Mit den besten literarischen Grüssen.

Bitte beachten Sie:
Platzzahl ist beschränkt. Türöffnung ab 18:30 Uhr. Reservationen nicht möglich. Eintritt frei. Kollekte zur Deckung der Unkosten.

2019-11-25

Vernissage Badener Neujahrsblätter 2020

Ort: Historisches Museum Baden

Zeit: 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Gastgeber und Gäste

Sowohl in der Vergangenheit als auch heute zieht Baden Menschen aus der Nähe und Ferne an. Den Gastgebern und Gästen der Region Baden sind die Badener Neujahrsblätter 2020 gewidmet. Die Gesandten, die in Baden die Tagsatzung besuchten, kommen dabei ebenso zur Sprache, wie die Besucherinnen und Besucher der aargauischen Gewerbeausstellung von 1925. Der Blick wird aber auch auf weniger bekannte Gäste gerichtet, zum Beispiel Migranten aus Afghanistan oder die Gläubigen, die in der Parkkapelle an der Römerstrasse Gottesdienst feiern. Ebenso werden in vier Porträts Gastgeber aus der ganzen Region vorgestellt. Weitere Artikel im zweiten Teil des Buchs widmen sich den Jubiläen der Gemeinde Wettingen, der Firma Twerenbold und der RVBW.

2020-05-14

ABGESAGT: Lesung mit Simone Lappert

Ort: Kulturlokal Royal, Baden

Zeit: 20.00 Uhr

Eintritt: 15.- / 10.-

Lesung mit Simone Lappert

Simone Lappert liest aus «Der Sprung».
Moderation: Halina Hug

Manu, eine junge Frau, steht auf einem Dach und weigert sich herunterzukommen. Die Polizei geht von einem Suizidversuch aus. Doch nicht nur die Stadt steht still: Für verschiedene Menschen, die mit Manu zu tun haben, steht die Zeit still. Sie fallen aus den Routinen ihres Alltags – verlieren den Halt oder stürzen sich in eine nicht mehr für möglich gehaltene Freiheit. Mit Sinnlichkeit, Humor und genauem Hinschauen erzählt Simone Lappert aus den Perspektiven der verschiedenen Figuren vom fragilen Gleichgewicht unserer Gegenwart.

Simone Lappert, geboren 1985 in Aarau, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2014 erschien ihr Debütroman «Wurfschatten», der auf der Shortlist des aspekte-Preises stand. Sie wurde mit dem Wartholz-Preis als beste Newcomerin ausgezeichnet, ist Präsidentin des Internationalen Lyrikfestivals Basel und Schweizer Kuratorin für das Lyrikprojekt «Babelsprech.International». Sie lebt und arbeitet in Basel und Zürich.

Unterstützt vom Aargauer Kuratorium und der Ortsbürgergemeinde Baden

2020-03-24

ABGESAGT: Lesung und Gespräch mit Meral Kureyshi und Christian Zehnder

Ort: Buchhandlung Librium, Theaterplatz 4, 5400 Baden

Zeit: 19.30 Uhr

Eintritt: 15.- / 10.-

Lesung und Gespräch mit Meral Kureyshi und Christian Zehnder

Meral Kureyshi liest aus «Fünf Jahreszeiten» und Christian Zehnder liest aus «Die verschobene Stadt»
Moderation: Colin Schatzmann

Immer nur schreiben, das möchte die junge Frau in Meral Kureyshis neuem Roman am liebsten. Ihr reales Leben bleibt in der Schwebe, auf nichts kann sie sich richtig einlassen. Als ihre Welt gänzlich aus den Fugen gerät und schönreden nichts mehr nützt, packt sie ihre Koffer und flieht …
Ein Roman über die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt zwischen Freiheit und Ohnmacht, Freundschaft und Liebe.

Meral Kureyshi wurde 1983 im ehemaligen Jugoslawien geboren, kam 1992 in die Schweiz und lebt heute in Bern. Sie studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, danach gründete sie das Lyrikatelier in Bern. Ihr erster Roman «Elefanten im Garten» wurde mehrfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt.

Auch Christian Zehnders Hauptfigur, Felix, ist nicht in seinem Leben angekommen. Er lebt zwar jetzt in Lausanne, seine Gedanken sind aber meist noch bei seiner verstorbenen Mutter und seinem alten Zuhause. Er lässt sich mal hier, mal dorthin treiben und die flirrende, federleichte Sprache schafft es, die unstete Stimmung ausgezeichnet einzufangen.
Christian Zehnder, geboren 1983 in Bern, studierte Literatur und Philosophie in Fribourg und München. Er ist Mitarbeiter am Institut für Slawistik der Universität Fribourg und lebt in Bern. Bisher erschienen sind von ihm die Erzählungen und Romane «Gustavs Traum», «Julius» und «Die Welt nach dem Kino».

Unterstützt vom Aargauer Kuratorium und der Ortsbürgergemeinde Baden

2020-01-30

Lesung und Gespräch mit Fatima Moumouni

Ort: Buchhandlung Librium, Theaterplatz 4, 5400 Baden

Zeit: 19.30 Uhr

Eintritt: 15.- / 10.-

Lesung und Gespräch mit Fatima Moumouni

Moderation: Benjamin Ruch
Foto: Yves Bachmann

Kennst du die Ruhe vor dem Sturm?
Kennst du den Sturm?
Dann kennst du sicher auch diese Ruhe nach dem Sturm.
Diese Ruhe ist keine Ruhe. Sie ist enttäuschtes Schweigen.
Was sich immer gewindet,
ist heut von Neuem leise.

Aus: Requiem für eine Aktivistin. Ein Zwiegespräch

Fatima Moumouni, geboren 1992, ist seit Ende 2011 mit Spoken-Word-Texten auf verschiedensten Bühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs. Sie schreibt Prosa, Lyrik, Rap und hauptsächlich irgendetwas dazwischen für Bühnen. Nebst den Soloauftritten ist sie zusammen mit Laurin Buser im Team «Zum Goldenen Schmied» unterwegs. Zuletzt hat sie ihren Text «Zugfahren» im Band «Racial Profiling – Struktureller Rassismus und antirassistischer Widerstand» (transcript 2019) veröffentlicht.

Unterstützt vom Aargauer Kuratorium und der Ortsbürgergemeinde Baden

2019-11-27

Reportagen: Wie viel Erzählung braucht die Wahrheit?

Ort: Kulturlokal Royal, Baden

Zeit: 19.30 Uhr

Eintritt: 15.- / 10.-

Wie viel Erzählung braucht die Wahrheit?

Die Journalisten Anja Conzett und Christof Gertsch lesen aus und diskutieren über ihre Reportagen
Moderation: Benjamin Ruch

Anja Conzett ist Reporterin bei der «Republik», wo sie zusammen mit Yvonne Kunz 2018 eine viel diskutierte USA-Reportage in fünf Episoden veröffentlicht hat. Weiter hat sie beispielsweise die Recherchen zum Bündner Baukartell mitverfasst oder den SVP-Politiker Alfred Heer porträtiert. Sie sagt, dass die Lust am Wagnis auch zum Journalismus gehört.

Christof Gertsch war zweimal Sportjournalist des Jahres, ist Grimme-Preisträger und Reporter beim «Magazin». Dort publizierte er zum Beispiel die prämierte Reportage «Ruedi und die Eritreer – Eine Übung in helvetischer Integration». Gertsch schreibt oft über bekannte Persönlichkeiten wie Usain Bolt oder zuletzt Tamara Funiciello.

Unterstützt vom Aargauer Kuratorium

2019-09-26

Lesung und Gespräch mit Hannes Bajohr

Ort: Buchhandlung Librium, Theaterplatz 4, 5400 Baden

Zeit: 19.30 Uhr

Eintritt: 15.- / 10.-

Lesung und Gespräch mit Hannes Bajohr

Hannes Bajohr («Halbzeug») liest und diskutiert über digitale Literatur
Moderation: Colin Schatzmann

Die Digitalisierung ist als zeitgeistiges Phänomen in aller Munde – sie scheint in alle Lebensbereiche vorgedrungen oder zumindest herbeigeschrieben worden zu sein. Wie verhält sich die Literatur zu Themen wie Big Data, KI und überhaupt Schriftlichkeit im digitalen Raum? Wie lassen sich Chatverläufe, Instafeeds, Tweets und botgenerierte Texte als Rohmaterial nutzen und literarisieren?
Hannes Bajohr hat in einer «digitalen Poetik» Antworten auf diese Fragen gefunden. In seinem aktuellen Lyrikband «Halbzeug» (Suhrkamp 2018) nutzt er beispielsweise digitalisierte Textkorpora von Kafka, den Brüdern Grimm oder auch von Management-Ratgebern, um in computergestützten Schreibprozessen neue, komische und gescheite Texte zu schaffen.

Hannes Bajohr, geboren 1984 in Berlin, wo er auch lebt. Studierte Philosophie, deutsche Literatur sowie neuere und neueste Geschichte an der Humboldt-Universität und wurde an der Columbia University, New York, mit einer Dissertation über Hans Blumenbergs Sprachtheorie promoviert. Er arbeitet am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin.

Unterstützt vom Aargauer Kuratorium

2019-05-23

Literatur als Performance: Robert Prosser & Michael Fehr

Ort: Kulturlokal Royal, Baden

Zeit: 20.00 Uhr

Eintritt: 15.– / 10.–

Literatur als Performance: Robert Prosser & Michael Fehr

 

Die beiden jungen Autoren ziehen ihr Publikum sofort in ihren Bann: Robert Prosser und Michael Fehr brauchen kein Blatt um abzulesen, nein, sie tragen ihre Texte vor und fesseln damit die Zuhörenden von der ersten Sekunde an mit ihrem mitreissenden, poetischen Sound. Beide begeistern mit ihrem ganz eigenen Ton, der sich zu einer abwechselbaren Performance zusammenfügt.

Robert Prosser, 1983 in Tirol geboren, studierte Komparatistik und Kultur- und Sozialanthropologie. Er ist Kurator des Projektes «Babelsprech», einer Plattform für junge Lyrik. Sein Roman «Phantome» war für den Deutschen Buchpreis 2017 nominiert.

Michael Fehr wurde 1982 in Bern geboren und studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Er ist Mitgründer von «Babelsprech» und hat unter anderem drei Bücher veröffentlicht. Sein neustes Werk «Glanz und Schatten» (2017) arrangiert Fehr zudem mit dem Gitarristen Manuel Troller.

 

Moderation: Halina Hug

2019-03-19

Lesung mit Anja Kampmann & Barbara Schibli

Ort: Buchhandlung Librium

Zeit: 19.30 Uhr

Eintritt: 15.– / 10.–

Lesung mit Anja Kampmann & Barbara Schibli

 

Um Stimmungen zu schaffen oder um Gefühle auszudrücken, seit jeher greifen Autoren und Dichter auf die Natur zurück. Im Roman «Flechten» wird die Protagonistin Anna ständig mit ihrer Zwillingsschwester verglichen. Die Flechtenforscherin entflieht der Symbiose in der Schweiz, um sich in Finnland für einige Tage ganz sich selbst zu widmen.

Die in Baden geborene Schriftstellerin hat Germanistik, Publizistik und italienische Literaturwissenschaft studiert und unterrichtet zurzeit an der Kantonsschule Baden.

In Anja Kampmanns Buch «Wie hoch die Wasser steigen» begegnet Wenzel Groszak auf andere Weise der Natur: Nach dem Tod seines besten Freundes auf einer Ölplattform versucht er sein altes Leben zurückzufinden und reist dafür zurück ins Ruhrgebiet. Die Autorin studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. «Wie hoch die Wasser steigen» ist ihr erster Roman und wurde bereits für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

 

Moderation: Lena Keil